Über TAU

Inhalte:

Festgefahrene Menschenbilder auflösen

Wir befreien uns selbst und andere aus mechanistischen Menschen- und Weltbildern, in dem wir andere Geschichten erzählen, andere Bilder malen und auf andere Art zusammen erschaffen.

Herz und Verstand integrieren

Wir gestalten eine Zeitschrift, die immer weiter gehend Verbundenheit, Herzlichkeit und eine umfassende Lebendigkeit ausdrückt – und den Verstand integriert, nicht ignoriert.

Handlungs und Spielräume erkennen

Unsere Intention ist es, uns selbst und unsere LeserInnen zu ermächtigen, forschend der Spur unserer Freude zu folgen und neue Handlungs- und Spielräume zu erkennen und zu betreten.

Getrenntes verbinden

Wir werden unerschrocken bislang als getrennt erlebte Felder – Wissenschaft, Politik, Spiritualität – verbinden. Und wir werden die bisher geltende Hierarchie von Realitätsgraden konsequent ignorieren – die „Außenwelten“ sind für uns nicht wirklicher als die „Innenwelten“.

Polaritäten aufheben

Die Aufhebung dieser Polaritäten weitet unser Leben, macht es bunter, vielfältiger und leichter. Alle möglichen Themen werden wir auf diese Weise neu denken – Arbeit, politisches Engagement, Wohnen, Geld, Liebe, Macht, Schuld….

Wir wollen Selbstverantwortliches Handeln beschreiben…

Ein zentrales Feld ist für uns das Spannungsfeld aus Aktion (politischem Engagement) und Kontemplation (Selbsterkenntnis). Wir wollen dem Leid und der Ungerechtigkeit, das wir in der Welt sehen weder mit Kampf und Ablehnung (schuldzentriertem Aktivismus), noch mit Rückzug und Abwendung („Biedermaier-Esoterik“) begegnen, sondern andere Formen üben – das Leid annehmen, anstatt sich vor ihm verschließen, Selbstverantwortung und Handeln aus tiefem Mitgefühl für alle Beteiligten heraus, nicht aus Empörung.

Mut machen

Als Magazin sehen wir unsere Aufgabe in diesem Bereich vor allem darin, Mut zu machen, dem Ruf des eigenen Herzens zu folgen (worin immer dieser besteht), zu vernetzen und auf bestehende Initiativen aufmerksam zu machen und alternative Wahrnehmungen publik zu machen, abseits von gängiger, teilweise stereotyper Berichterstattung.

2 Gedanken zu „Über TAU

  1. Wow, ich bin gerade voll fasziniert von eurem Ansatz. Habe das Gefühl, dass ich seit einem Jahr ganz intensiv über ähnliche Dinge nachgedacht habe. Und gerne genau im Rahmen eurer Ansätze kreativ werden würde. Leider habe ich bis August sehr wenig Zeit und mit mir selbst ausgemacht bis dahin nicht noch zusätzliche Projekte anzufangen, damit ich nicht den Kontakt mit mir selber verliere – sondern mir neben dem Tun auch noch genug Zeit für Ruhe und Fexibilität und einfach Sein bleibt.

    Aber ich würde euch spätestens dann mal gerne kennen lernen. Mal schauen, inwieweit ich mich dann einbringen kann.

    Ich schreibe hin und wieder (bis jetzt ein 10 min aufgeführtes Theaterstück, Gedichte und Fabeln für mich), so ganz spontan Fallen mir aber auch tausend Dinge ein zu den ich gerne Leute interviewen würde. Themen, die ich diskutieren würde.

    Wie ist das denn? Habt ihr immer bestimmte Themen zu den man dann schreiben kann? Ich bin generell der Mensch, der nicht nur bestimmte Sachen hat, die er schreibt. Sondern durchaus in der Beziehung ein Auftragsmensch. Also so von wegen… kannst du dir vorstellen, was zu …… zu schreiben…. als… gedicht/ Kurzgeschichte/ Interview….. und dann schaue ich, was ich drauß machen kann.

    So, dass ist gerade so aus mir rausgesprudelt.

    Tja ich hoffe ich habe jetzt nicht zu viel versprochen. Aber ihr habt mich echt fasziniert mit so Schlagwörten wie, Verbindung von Innen & Außen, Spiritualität & Politik, Handeln aus tiefen Mitgefühl für alle Beteiligten…..

    Würd mich freuen euch irgendwann man kennenzulernen und zu schauen, wer hinter so schönen ermutigenden Worten steht.

    Lena

  2. Hallo nochmal,

    Ich habe gerade probiert euch eine Email zu schreiben, aber das hat nicht funktioniert. Also auf diesem Wege, das Gedicht zu dem ihr mich gerade inspiriert habt. Vielen Dank für die Inspiration.

    Gruß

    L.

    Barfuß

    Baruß wandeln
    Barfuß handeln

    Barfuß pilgern
    Einander das Leben schildern

    Perspektiven teilen
    Beieinander verweilen

    Weiterziehen
    Treten auf Minen,

    der Angst, der Wut, des Hass
    Kaum hast du es erfasst,

    frisst es dich auf,
    Bäumst du dich dagegen auf?

    Schaust du weg?
    Schaust du hin?
    Schau dich um, du steckst mitten drin.

    Teil des Lebens,
    so ist es eben.

    Mal verletzt, mal nur entsetzt,
    mal verschont, mal belohnt,
    mal geliebt, mal verstoßen,
    Blühen auf deinem Grabe Rosen?

    Gemeinsam wandern durch das Leben,
    nach was wollen wir streben?

    Liebe? Gerechtigkeit? Überleben?
    Annerkennung? Leistung? Vergeben?

    Barfuß ziehen durch die Welt,
    über uns das Sternenzelt.

    Der Boden unter meinen Füßen,
    so möchte ich das Leben begrüßen.

    Für TAU
    als Dank für ihre inspirierenden Worte
    von Lena Stern

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